Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat

Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - Santa LuciaDas Schicksal hat mit seiner Idee, Diebe auf uns loszulassen, dafür gesorgt, dass wir in Santiago de Chile zwangsweise heimisch werden. Unsere Couchsurfing-Gastgeberin Gabrielle und ihr Mann Edvin – beide lehren an der nahen Hochschule – lassen uns großzügig länger bei sich wohnen und wir genießen das Gefühl sehr, wie eine WG zusammen zu leben. Gabrielle hat sogar ihre Lieblingsplätze auf einem Flyer für ihre Couchsurfer beschrieben, Tipps, die wir gerne befolgen. Es ist schön zu hören, was sie besonders an ihrer Stadt liebt. Es ist schön, die sommerlichen Märkte zu besuchen, kleine wie auch den ganz Großen – den Mercato Central – und dort zum ersten Mal chilenische Empanadas zu essen. Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - Empanada-ResteDie Liebe zu diesen köstlich gefüllten Teigtaschen wird uns nie verlassen. In leckerem Hefeteig vermählen sich – manchmal sogar in Rotwein – gedünstetes Rindfleisch mit Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln und mitunter Rosinen. Das perfekte Picknickessen.

Schon bevor wir morgens losziehen, kommen wir auf dem Weg zur Metro an einen Essenstand nach dem anderen vorbei. Hier gibt es frittierte Maisfladen, vegane Soja-Burger und das beste Popcorn der Welt. Nicht zu vergessen: Completos, das chilenische Gegenstück zum Hot-Dog. Der ‚Completo Italiano‘ ist zu einem festen Spätmorgenritual geworden: grün-weiß-rot, mit Avocadomus, Mayonnaise und frischen Tomaten. Ursprünglich werden sie mit Sauerkraut und verschiedenen Soßen bereitet, wirklich sehr lecker. Ein andere etwas spezielle Köstlichkeit Chiles – die auch überall an Straßenständen verkauft wird – ist Mote con Huesillo. Gekochte Weizenkörner schwimmen in einem Saft, der sein berückendes Aroma von einem ganzen eingeweichten, getrockneten Pfirsich bezieht. Mal viel zu süß, mal optimale Zwischenmahlzeit.

Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - FahneDie Placa de Armas, der Platz in der Mitte in jeder chilenischen Stadt, ist auch sehr berühmt für ihre Taschendiebe und das hatten wir ja schon. Lieber besuchen wir den Präsidentenpalast und seine riesige Fahne, erzählen uns bruchstückhaft, was wir wissen von Chiles dramatischer Geschichte, vom sozialistischen Staat Allendes, der brutalen Machtübernahme und dem Kampf, der hier getobt hat. Das Kulturzentrum dahinter ist ein Ort des Friedens. Es ist still und kühl hier, ein Treffpunkt, ein Kunstmuseum, ein Ort des Austauschs und Völkerverständigung. Gerade wird Brasilien vorgestellt. Für die Kinder gibt es interaktive Spiele, wir betreiben radelnd einen musikalischen riesigen Bildschirm mit einem Stadtrundgang durch eine bunte, brasilianische Stadt und tanzen in einem abgedunkeltem Raum zum Carneval. Danach schauen wir uns die verschiedenen Stile der Töpferkunst der Mapuche – Chiles Ureinwohner – an und werden zu den Resten eines Tagesworkshops eingeladen. Anton töpfert eine Mapuche-Ente.

Gabrielle hat uns Santa Lucia ans Herz gelegt, eine bezaubernde Oase im Großstadtdschungel. Wie eine Insel liegt der kleine Park-Hügel mitten in der Innenstadt und es schlängeln sich romantische Pfade zu verschiedenen Aussichtspunkten, die allesamt herrliches Stadtpanorama mit Andenhintergrund bieten. Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - in SantiagoDer perfekte Ort, einen Tag zu beenden. Der „zu Hause“ in der Einführung in die Cocktailkultur Chiles gipfelt. Pisco heißt das Zauberwort. Pisco Sour. Mit eigenen Zitronen bereitet genießen wir das erste Glas dieses köstlichen Gebräus, das uns Gabrielle bereitet hat. Pisco ist ein Destillat aus sehr guten Weintrauben, zusammen mit frisch gepresstem Zitronensaft wird es mit ein wenig Puderzucker und Eiweiß geschäumt und zu Pisco Sour. Ein Gedicht.

Am nächsten Tag machen wir uns Richtung Univiertel Cerro San Cristobal auf. Es besticht durch seine Lage zwischen Fluss und dem Stadtberg mit dem gleichen Namen. Hier studieren, das muss schön sein. Den Berg hinauf schlängeln sich Wanderwege, schattig und grün. Es gibt eine Bergbahn, an der Mittelstation liegt ein Schwimmbad. Die Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - in Cerro san Christobalbunten, schnuckeligen Straßen erinnern an Paris, das Flair am Abend muss unbeschreiblich sein. Unser Ziel ist das ehemalige Haus Pablo Nerudas, Chiles Nationaldichters. Es trägt den Kosenamen seiner Frau – La Chascona – und du spürst die Liebe in jedem Raum. So ein Haus haben wir noch nie gesehen, es ist wie ein Schiff konzipiert, wie in einem Puppenhaus spazieren wir von einem schatzgefüllten Räumchen ins nächste. Pablo Neruda war ein großer Sammler, auch Anton lauscht andächtig dem Audio-Guide über sein spannendes Leben. Die Literaturauszeichnungen haben es Anton besonders angetan: „Wenn ich groß bin, werde ich Dichter.“ Wir loben unser Kind für diese schöngeistige Anwandlung nach all dem Schießen und Jagen. Und fragen nach den Beweggründen. „Ich will auch diese Medaillen haben.“

Wir entdecken Santiagos große Parks, die wir bei einem kurzen Aufenthalt nicht angeschaut hätten. Und da wäre uns etwas entgangen! Schon auf den Straßenkreuzungen ist uns aufgefallen, wie viele Akrobaten und Clowns es hier gibt. Sie springen auf die Straßen bei Rot Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - in Santiagound geben ihr Bestes. Wer will da schon über die Ampel gehen. In den Parks gibt es nicht nur große Spielplätze, sondern Spaß für die ganze Familie. Stände mit frischem Saft und Nüsschen, Clowns, die Satiren vor der gemütlich sitzenden Menge zum Besten geben und Artistik jedweder Art. Es gibt Leute, die gegen Geld Staffeleien mit Papier und Farbe vermieten, was für eine geniale Idee. Und natürlich auch Musik. Die Stimmung hier ist unvergleichlich.

In den Parks erholen wir uns von der schwer verdaulichen Mittagszeit im fantastisch konzipierten Museum für Menschenrechte. Theo verschläft immerhin die schweren Stunden, die wir damit verbringen, uns mit der Zeit der Diktatur Pinochets, Faschismus weltweit und der Lage von Flüchtlingen auseinander zu setzen. Zusammen mit einem Fünfjährigen? Wir sind uns unsicher, aberSantiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - in Santiago versuchen, so altersgemäß wie möglich zu erklären und zu Schweres wegzulassen. Kinder schnappen in jedem Alter Gesprächsfetzen auf und müssen sie einordnen. Warum nicht erklären, dass es Zeiten mit bösen Zauberern in vielen Ländern gegeben hat? Böse Zauberer, die König wurden und fast alle mit ihren Versprechungen verzaubert haben und dann nicht nur die von vielen gewünschte Ruhe ins Land gebracht haben, sondern auch viel Böses.

Die Räume, wo es um Folter geht, betreten wir nur einzeln – ohne Kind. Und nur kurz halten wir die Filme mit Augenzeugenberichten aus. Die unerträgliche Geschichte des Deutschen Schäfer, der lange eine brutale Sekte in Chile unterhielt, in der auch sexuelle Gewalt gegen Kinder an der Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - Graffito in ValparisoTagesordnung war. Ausgerechnet dort war die Folter-Zentrale der staatlichen Geheimpolizei Pinochets. Wir sehen in Vitrinen entsetzliche Malereien und gebastelte Figuren – von Kindern, die versucht haben, ihre Erlebnisse so zu verarbeiten. Danach stehen wir vor der riesigen Wand über mehrere Stockwerke, auf der die Fotos und Namen der Toten zu sehen sind, ein Licht vor jedem Namen. Die Eltern auch einmal weinen zu sehen kann nicht schlecht sein. Danach erzählen wir Anton, dass es auch viele Unterstützer auf der Welt gab und wie die Plakate und Musik davon erzählen.

Es ist nicht einfach, das alles zu sortieren, aber dennoch mit Bedacht auszuwählen, was für Kinderohren in Ordnung und sogar gut sein könnte. Ich bleibe lange mit Anton in dem Raum, in dem es um Flüchtlinge heute geht. Wir schauen uns die riesige Weltkarte an, auf der mit Lichtern zu sehen ist, wo es auch heute Lebenssituationen gibt, vor Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - in Valparisodenen Menschen flüchten müssen. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, erzähle ich ihm von den Geschichten am Rande Europas. Und auch, wie viel unverdientes Glück wir haben, gerade dort zu leben, wo es sicher ist. Wie viele deutsche Eltern und Großeltern mussten flüchten und ein neues Zuhause finden? So weit entfernt sind all diese Flüchtlingsgeschichten gar nicht von der eigenen Familiengeschichte vieler angeblich alteingesessener Europäer.

Wir treffen eine deutsche Studentin, die im Museum arbeitet und sprechen mit ihr über Neofaschismus, über Menschen, die nichts aus der Geschichte gelernt haben, die Verbrechen einfach leugnen – auch eine Form der Verdrängung von Schuld – und junge Chilenen, die Pinochet wie eine Mode-Ikone verehren. Pinochet hat Ruhe in ein von Unruhen geschütteltes Land undSantiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - in Valpariso bestimmten Bevölkerungsgruppen Schutz gebracht. Das wird dann als wichtigstes Merkmal dieser Zeit genannt und der Rest verdrängt. Menschen, auch Jugendliche, wurden wurden von Anfang an in dieser Diktatur verschleppt und gefoltert, sie verschwanden spurlos. Viele Konservative – auch im Ausland, auch in Deutschland, leugneten diese Informationen und sprachen von kommunistischer Propaganda. Der CSU-Politiker und bayrische Ministerpräsident Franz Josef Strauß war gar mit Pinochet eng befreundet. Wenn Ruhe im Land ist, ist manchen jedes Mittel recht.

Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - in Santiago de ChileFreunde meiner Eltern waren große Franz Josef Strauß-Fans. Das Entsetzen darüber und der Brief einer dreizehnjährigen Chilenin – aus dem Gefängnis, bevor sie für immer verschwand –  an Amnesty International haben mich politisch aufgeweckt. Wie konnte das sein, dass sich darüber keiner aufregte, wohl aber über linke Demonstranten? Chile hat deswegen eine besondere Bedeutung für mich. Ich war genauso alt wie dieses Mädchen, auch ich war Klassensprecherin und schrieb in der Schulzeitung. Dieses Mädchen hatte niemanden etwas getan. Es hätte mich genauso treffen können.

Ich hatte über die Kirche mit Menschen in Kontakt, die sich für Flüchtlinge einsetzten. In unserer Gemeinde hatte ein verfolgter Schwarzer aus Südafrika, ein Pastor, ein neues Zuhause für sich und seine Familie gefunden. Ich wusste schon viel über die deutsche Vergangenheit – auch wegen kriegstraumatisierten und unbelehrbaren Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - in ValparaisoGroßeltern – und fand es empörend, wie es überhaupt sein kann, dass es heute noch Rassismus geben kann. Und wie konnte es sein, dass sich kaum jemand in diesem reichen Land dafür interessiert, wie schlecht es anderen auf dieser Welt geht? Das war vor dreissig Jahren. Nichts abgeben wollen, Mauern um sich bauen, vor Neuem und Anderem Angst haben – das sind doch alles Kindergarten-Themen, möchte man meinen. Aber manche scheinen aus diesem Niveau nicht herauszukommen. Die Geschichte zeigt, dass Kinder sofort Vorurteile und – bewusst oder unterbewusst – Rassismen reproduzieren, die sie in ihrer Umgebung entdecken. Sich abgrenzen stärkt zunächst das Selbstgefühl der Unsicheren.

Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat - in ValparaisoIn den ersten Jahren der Kindheit werden die Weichen gelegt. Wir hoffen, dass die Reise bei unseren Kindern – und vielleicht in weitere Kreise durch ihre Erzählungen und Erfahrungen – jene Weichen legt, die für mehr Offenheit und Verständnis sorgen. Sich nicht nur um den eigenen Radius und die eigene Kultur zu drehen, das versuchen wir zu vermitteln. Allein zu sehen, wie wenig viele in der Welt haben – und wie absurd viel wir Europäer, Amerikaner, Australier – und dass es nicht nötig ist, Reichtum um sich herum anzuhäufen, um glücklich zu sein, öffnet hoffentlich ihre Sicht auf die Menschen und die Welt.

Allein unsere Sicht auf unsere momentane Situation – nach dem großen finanziellen Verlust durch den Klau – hat der Besuch des Museums sofort relativiert. Wir haben absolut keine Probleme gerade. Wir haben nur ein plötzlich weniger Geld. Das ist hart, denn wir brauchen gerade alles Ersparte auf, aber nur, weil wir es auch leisten können, Mut zu haben für einen absoluten Neuanfang. Und weil wir Erspartes haben. Existenzielle Nöte, wirkliche Angst, wirkliches Drama, das ist etwas ganz anderes und wir können ganz still sein. Und uns freuen. An unserem Leben. An uns. An jedem neuen Tag, den wir erleben dürfen.

Alex
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Alex

Ich bin Mutter von zwei tollen Jungs und seit 2007 mit Petra verheiratet. Leidenschaftlich gerne schreibe ich und bin gelernte Landwirtin, gebe Klavier- und Gesangsunterricht und seit der Diagnose von Autoimmunerkrankungen setze ich mich erfolgreich mit Heilungswegen auseinander. Zusammen mit Petra betreibe ich diesen Blog.
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4 Kommentare zu “Santiagos schönste Ecken, Chiles schwere Geschichte und warum sie etwas mit uns zu tun hat

  1. Sylvia

    Liebe Alex,
    Dein Bericht hat mich sehr berührt. Ihr macht das ganz großartig, wie Ihr mit diesen grausamen Themen und den Kindern umgeht. Einen besseren Weg als den Kindern die Welt in all ihren schönen und schrecklichen Facetten zeigen, kann ich mir nicht vorstellen.
    Und mich hat es mal wieder wachgerüttelt und ich blicke über meine kleine Weltt hinaus und empfinde große Dankbarkeit für mein gutes Leben hier in Deutschland/Hamburg.
    Danke und liebe Grüße an Deine Familie Sylvia

    1. Alex Autor des Beitrags

      Liebe Sylvia,
      vielen Dank! So etwas zu lesen, ist ein großes Geschenk.Und macht auch wieder Lust auf ein Leben in Hamburg: vor allem, die lieben Menschen dort wiederzusehen!
      Das Thema Dankbarkeit für das, was ist, ist auch für mich gerade ein Thema, besonders hier in Bali. Wo überall Tempel sind, in jedem Haus Familientempel, in jedem Restaurant eine sprituelle Ecke und Du an jeder Ecke und du alle paar Meter auf der Straße, in Gärten, überall, Gaben für die Götter siehst, täglich hingestellt. Täglich danken hier die Menschen, für das, was sie haben. Das ist so schön zu sehen und so ein schönes Beispiel, wie es auch laufen könnte…Eine große Umarmung, Alex

  2. Ekkehard

    Liebe Alex,
    Deine Beschreibung Eures Besuchs im „Museum für Menschenrechte“ und Deine Schilderung zu den grauenvollen und leider immer wieder aktuellen Themen ist wirklich außerordentlich eindrücklich und ganz hervorragend. Beim nächsten Mal in Santiago werde wir diesen Ort nicht auslassen. Mich erinnert das an wohl ähnlich eindrückliche Orte in Kambodscha und Vietnam, und wo überall auf der Welt das noch sein könnte/müsste. Sicher wird Anton (und Theo) bei Euch die richtige Einstellung und Sensibilität dazu bei Euch erfahren :)
    Danke und liebe Grüße, evtl. gerade noch nach Bali (?), Ekkehard

    1. Alex Autor des Beitrags

      Lieber Ekkehard,
      vielen Dank für Deine Worte! Ja, das Museum ist wirklich sehr beeindruckend und sensibel – die schlimmsten Bilder und Videoerzählungen Überlebender sind in einzeln zugänglichen Räumen – und im Bezug auf die Situation Flüchtender in der Geschichte und aktuell ganz hervorragend konzipiert. Hoffentlich werden unsere Enkel nicht eine ähnlich große Gedenkstätte an den Rändern des Mittelmeeres besichtigen und sich ähnliche Fragen stellen.
      Ich denke immer wieder an die vielen schönen Tage und Wochen in Chile zurück und wünschte, ein erneuter Besuch wäre nicht so fern.Aber Deutschland lockt nun auch wieder. Und die Alpen! Liebe Grüße an Euch alle! Alex

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